Mobile Marketing Konzept – Personalisierte Werbung vom Müllcontainer?

Was den Marketer vor Neid und den Datenschützer vor Sorge erblassen lässt:

Datensammelnde Mülleimer – Werbung mit Zukunft?

Während der Olympischen Sommerspiele in London 2012 wurden 200 Mülleimer in der Londoner Innenstadt aufgestellt. Ist doch klasse, wenn die Stadt versucht sauberer zu werden, oder nicht?

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Lösen Web-Apps bald die Desktop Anwendungen ab?

Das Web entwickelt sich ständig weiter. Immer schnelleres Internet, technisch bessere mobile Geräte und der Drang zu mehr Flexibilität führen dazu, dass der Mensch viel unterwegs ist aber gleichzeitig auf nichts verzichten möchte. Ob die eigene Musik, ein noch nicht fertig geschriebenes Dokument oder Aufgaben von der Arbeit. Was früher noch traditionell auf dem lokalen Computer installiert, bearbeitet und gespeichert wurde, sollte heute immer da sein, wo man sich gerade befindet. Ob im Zug, auf dem Weg zur Arbeit oder im Ausland und das am besten ohne seinen gesamten PC mit nehmen zu müssen.

Die Idee: Applikationen wandern zunehmend ins Web.

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Die Schweiz kann mehr als Schokolade & Uhren – Unser E-Commerce-Vorbild

Seit 2009 führt die Schweiz eine jährliche Panelbefragung zur Entwicklung des Schweizer E-Commerce durch. Die neuste Studie wurde jetzt von zwei Professoren im Internet veröffentlicht. Daraus ersichtlich wird, dass die Schweiz, entgegen aller Vermutungen, ein Vorreiter im E-Commerce ist. Vor allem im Online-Lebensmittelshopping.

Lebensmittel online shoppen in der Schweiz – innovativ und kreativ

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iOS7 App Design – Before and After

Vor ein paar Tagen hat Apple sein neues Betriebssystem iOS7 mit komplett überarbeiteten Design vorgestellt. Doch nicht nur das Betriebssystem hat sich geändert. Viele App Hersteller haben den Relaunche genutzt und auch ihre App in ein neues Design gehüllt. Einige Schnappschüsse von vorher und nachher haben wir hier exklusiv zusammengestellt.

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Trend im Mobile Commerce verdeutlicht am Beispiel von eBay

Pünktlich zum Herbst veröffentlicht eBay eine Pressemitteilung über den M-Commerce in Deutschland. Zur Erinnerung, M-Commerce, beziehungsweise Mobile Commerce, ist die elektronisch gestützte Abwicklung von Geschäftstransaktionen, wie Einkäufe, Geldtransfer etc. auf Basis der Nutzung mobiler, mit dem Internet verbundener, Endgeräte.

iPhone-Nutzer haben die Nase vorn beim Mobile Commerce

Wer bisher dachte, dass die meisten mit ihrem Laptop bei eBay shoppen, der hat seine Rechnung ohne die iPhone-Besitzer gemacht, denn die sind mit einem Anteil von 36 Prozent am gesamten Mobilen Handelsvolumen ganz klar an der Spitze. Erst danach kommt das Mobile Web, mit 27 Prozent, dicht gefolgt von der Android-App, mit etwa 26 Prozent und das iPad, mit 11 Prozent am gesamten mobilen Volumen. Doch das ist nicht einmal das entscheidende: Denn, auch wenn über die Android- und die iPhone App fast gleich viele Artikel gekauft werden (Android 31 Prozent, iPhone 32 Prozent Anteil an der Gesamtzahl aller mobil verkauften Produkte), ist  dem Online-Marktplatz natürlich viel wichtiger, wie viel Gewinn mit dem Verkauf generiert werden kann. Doch auch dort  liegt die iPhone-App deutlich vorn. So gibt der Nutzer eines iPhones im Schnitt etwa 31 Prozent mehr Geld pro Artikel aus, als der Android Nutzer. Auch die Nutzer der mobilen Website sind spendierfreudiger und bezahlen immer noch 26 Prozent mehr für jeden Artikel. Dabei sind Artikel aus dem Bereich Elektronik und Technik bei den Apps am beliebtesten, während über die Website bevorzugt Artikel aus dem Bereich Haus und Garten gekauft werden.

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Google Web Designer – HTML5 -, Responsive -, Mobile Advertising

Vor wenigen Tagen hat Google eine neue Web Design Software mit dem Namen Google Web Designer vorgestellt. Dahinter verbirgt sich eine Anwendung, die es Werbetreibenden ermöglicht kostenlos und einfach Responsive Advertising zu erstellen. Es ist eine Kampfansage von Google gegen das noch immer, in der Werbebranche, marktführende Flash.

Ein Advertisement, alle Geräte.

Während HTML5 bereits in den meisten Internetbranchen klar die Nase vorn hat, hält sich Flash konstant an der Spitze, wenn es um die Erstellung von Anzeigen für Werbeinhalte geht. Damit soll nun Schluss sein.

Mit dem Google Web Designer soll Unternehmen die Möglichkeit geboten werden, anspruchsvolle Animationen, mithilfe eines grafischen Tools, mit ein paar einfachen Mausklicks zu erstellen. Für bereits Erfahrene soll es zusätzlich eine Ansicht geben, bei der auch der, hinter der Grafik liegende, Code bearbeitet werden kann, um Veränderungen sofort sichtbar zu machen und mehr gestalterische Möglichkeiten zu gewährleisten. Sozusagen ein All-Around-Tool für jedermann. Wenn man sich die neue Anwendung genauer ansieht, hat sie Ähnlichkeit mit Flash und auch eingeübte Flash-Nutzer werden keine großen Schwierigkeiten mit der Bedienung haben, da es sehr viele Schnittstellen gibt.

Warum sollte ich also von Flash zu HTML5 wechseln?

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Phonegap Build – Erfahrung, Einsatz, Vorteile, Nachteile

PhoneGap ist ein Open Source Framework von Adobe, das die Erstellung mobiler Apps mit HTML5, CSS3 und JavaScript ermöglicht. Mit Hilfe des Cloud-Dienstes PhoneGap Build werden die erstellten Dateien in Apps für die am weitesten verbreiteten Smartphone-Betriebssysteme übersetzt.

Dieses Vorgehen bietet den Vorteil, dass nur einmal für alle Systeme entwickelt werden muss und ermöglicht dadurch Zeitersparnis im Vergleich zur separaten Entwicklung für iOS, Android und Windows Phone. Dafür sind keine Kenntnisse in Objective C und Java notwendig und es müssen keine speziellen SDK-Tools auf dem eigenen Rechner installiert und aktuell gehalten werden. Trotzdem kann die App auf Smartphone-Funktionen wie Kamera, Telefon und GPS zugreifen. Außerdem ist es möglich, JavaScript-Libraries wie Sencha Touch und jQuery einzubinden. Im App Store und bei Google Play werden PhoneGap-Apps wie native Apps akzeptiert.

Auch die Benutzung von PhoneGap Build ist unkompliziert: Für die Anmeldung ist nur eine Adobe ID notwendig bzw. Name und E-Mailadresse, um diese zu erstellen:

PG_signup

Nach der Registrierung wird im Web-Interface eine neue App angelegt:

PG_upload1

Die Dateien, die für die App erstellt wurden, können entweder als Git-Repository verknüpft oder in eine zip-Datei verpackt und zu PhoneGap Build hochgeladen werden. Die zip-Datei muss immer eine index.html für die Startseite der App enthalten. Außerdem sollte eine config.xml mit Metadaten wie Name, Beschreibung und Icon beigelegt werden. In dieser Datei können auch Plattform-spezifische Features für iOS und Android definiert (mehr dazu in der PhoneGap Build-Dokumentation) und zahlreiche Plugins für Funktionen wie Social Sharing, Push Notifications und In-App-Kauf eingebunden werden. Für einen erfolgreichen iOS-Build ist es erforderlich, einen Developer Key im PhoneGap-Nutzeraccount zu hinterlegen.

Nach dem Upload baut der Cloud-Dienst 3 separate Apps für die Systeme iOS, Android und Windows Phone. Die Installer für die nativen Apps können nach der Fertigstellung per QR-Code oder Link direkt auf die Geräte heruntergeladen und die Apps installiert werden:

Update_anon2

Ein Nachteil an dieser Art der App-Erstellung ist, dass PhoneGap-Apps schwieriger zu debuggen sind als beispielsweise native iOS-Apps. Auch ist es kaum möglich, eigene Module für Standardprozeduren (wie das Hinzufügen eines Termins im Kalender) in die App zu integrieren.

PhoneGap und die iOS 7 Statusbar

Im neuen iOS 7 ist die Statusbar transparent und alle Apps laufen im Fullscreen-Modus, so dass die Statusbar die App überlappt:

Statusbar

Das kann bei Apps, die für ältere iOS-Versionen entwickelt wurden, aber dazu führen, dass Anzeigen der Statusbar Inhalte der App überlagern. Bei PhoneGap-Apps kann folgender Workaround in der index.html ausprobiert werden, solange noch kein Fix auf PhoneGap-Ebene verfügbar ist:

Alternativ kann auch dieser Code ausprobiert werden:

Möglicherweise ist bei Sencha Touch in der launch()-Funktion der app.js dieser Zusatz notwendig: