Grundlagen für Industrie 4.0: von Embedded Systems zu Smart Factories

“Industrie 4.0” ist ein von der Bundesregierung im Jahr 2012 initiiertes Zukunftsprojekt (Bundesregierung für Bildung und Forschung Referat IT-Systeme, 2013). Es verfolgt als Ziel die Verschmelzung von Informationstechnologien und Maschinen sowie Produktionsstätten. Es sollen bis 2025 Smart Factories entstehen, die autonome Entscheidungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette treffen. Damit soll einhergehen:

  • Steuerung und Optimierung von Wertschöpfungsketten in Echtzeit
  • verbessertes Monitoring
  • Realisierung autonomer Entscheidungsprozesse
  • stärkere Integration von Kunden und Geschäftspartnern in die Unternehmenstätigkeit

Seit 2012 ist die Anfrage nach “Industie 4.0” stark gestiegen – wie aus der Google Trends-Analyse ersichtlich wird. Doch was bedeutet es für Unternehmen? Was sind die Grundlagen für Maßnahmen im Industrie 4.0-Kontext?

Stark gestiegene Suchanfragen nach Industrie 4.0 (Google Trends)

 

Um als Unternehmen auf den Zug der Innovationen aufspringen zu können, müssen auch bestimmte technische Voraussetzungen gegeben sein.

Grundlage für vernetzte Maschinen und Smart-Factories

Möchte ein Industrie-Unternehmen Daten von Maschinen auslesen, diese direkt über mobile Endgeräte Steuern oder Optimieren, Fernwartungen anbieten oder gar Investitionen weiter in Richtung “intelligente Automation” und somit zur Kommunikation der Maschinen untereinander mittels IuK-Technologien tätigen, so müssen Embedded-Systems in den Maschinen verbaut werden. Werden diese einzelnen Kleinstrechner logisch miteinander vernetzt, entsteht ein Cyber-Physical-System (CPS).  In diesem System sind die Informationen der Kleinstrechner in die Prozesse des Unternehmens eingebunden und verfügen über eine Mensch-Maschine-Schnittstelle, sodass Daten empfangen wie auch gesendet werden können. Schematisch kann ein solches System wie folgt dargestellt werden:

Schematische Darstellung eines Cyber-Physical-Systems (CPS)

Grundlage für erweiterte Service-Angebote mit Industrie 4.0

Weniger tiefgreifende Veränderungen müssen durchgeführt werden, wenn Informationstechnologien zur Erweiterung des Service-Angebotes genutzt werden sollen. In diesem Zusammenhang wäre es denkbar, den Kunden eine App anzubieten, mit deren Hilfe dieser die Auswahl der individuell passenden Parameter seines Produktes bestimmen kann. Beispiele für erste Pionier-Unternehmen, die Ihr Service-Angebot mittels IT verbessert haben, können in unserer Studie nachgelesen werden.

Industrie 4.0 mit einer Service-App umsetzen

 

Wenn Sie mehr über Industrie 4.0 erfahren möchten, schauen Sie sich unsere Studie Industrie 4.0: Grundlagenwissen, Experteninterviews & Pioniere an, hier erfahren Sie u.a. auch das Ergebnis unserer Expertenbefragung zu Industrie 4.0.

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