Digitale Produktentwicklung

Innovation gekonnt umsetzen

Ohne digitale Produktentwicklung geht es nicht

Die digitale Produktentwicklung ist ein Thema an dem Unternehmen nicht vorbeikommen. Denn: Die Digitalisierung hat unserer Gesellschaft gänzlich neue Chancen eröffnet. Innovationen sind heute in der Regel digital – Software, Plattformen oder Endgeräte lassen dich in die digitale Welt eintauchen. Arbeitest du selbst an einer solchen Innovation, ist die digitale Produktentwicklung der entscheidende Schritt, um deine Idee Realität werden zu lassen. Wir verraten dir, was dabei zu beachten ist.

Digitale Produktidee umsetzen – So startest du richtig

Die Idee zu einem digitalen Produkt entsteht zunächst im Kopf – vielleicht beim Frühstück, vielleicht in einem Meeting, vielleicht bei einem Arbeitsschritt, der doch irgendwie einfacher gehen müsste. Von hier aus muss die Idee zu Papier gebracht und ausgearbeitet werden: Welches Problem löst die Idee eigentlich konkret? Wie groß ist der Nutzen dieser Problemlösung? Und: Wer hat dieses Problem überhaupt?

Voraussetzung für die Entwicklung einer entsprechenden Software ist demnach, dass sie einen echten Nutzen schafft, für dich selbstverständlich auch einen wirtschaftlichen Nutzen. Der kann sich einerseits daraus ergeben, dass eine Vielzahl von Unternehmen und Nutzer:innen von dem Produkt profitieren würden und dementsprechend bereit wären, für die Lösung einen angemessenen Preis zu zahlen. Oder aber die Produktidee hilft einem einzigen Unternehmen so sehr, dass die daraus folgende Ersparnis größer ist als das Investment in die Entwicklung. Das ist beispielsweise der Fall, wenn Unternehmen interne Prozesse vereinfachen oder gar automatisieren.

Ist der wirtschaftliche Nutzen ersichtlich, kann es an die Ausarbeitung der Idee gehen: Die Zielgruppe ist bereits definiert, muss aber noch vollends verstanden werden, um die Produktidee sinnvoll weiterentwickeln zu können. Ein digitales Produkt, das an den Bedürfnissen der Zielgruppe vorbeiläuft, hat keine großen Erfolgsaussichten. Dementsprechend müssen diese radikal offengelegt und berücksichtigt werden.

Digitale Produktentwicklung

Schritt für Schritt zum digitalen Produkt

Nachdem die Fragen zu Zielen, Zielgruppen und Wirtschaftlichkeit beantwortet sind, geht es in die Konzeptionsphase der digitalen Produktentwicklung. Aus einer groben Idee wird ein detaillierter Plan, aus Sicht der Nutzerführung genauso wie aus Sicht der technischen Umsetzung. Es wird definiert, welchen Funktionsumfang das digitale Produkt in der Version 1.0 haben soll und wie die technische Infrastruktur dafür aussehen kann. Es wird bestimmt, ob und welche Herausforderungen die Software neben ihrer Kernaufgabe noch lösen kann, um den Nutzen zu vergrößern.

Dieses Konzept kann zunächst schriftlich entstehen oder in Form von Mindmaps. In ihnen werden einzelne Funktionen und Bereiche der Applikation miteinander verknüpft, um einen ganzheitlichen Eindruck zu bekommen. Im nächsten Schritt werden aus dem Konzept schließlich immer detailliertere Skizzen der Anwendung. Die einzelnen Screens werden aufgezeichnet und Headlines, Buttons und andere Elemente definiert. Sie zeigen, wie der Nutzer durch die Software hindurchgeführt wird. Mit einem solchen ersten Software-Prototypen kann das spätere Nutzerverhalten imitiert werden.

Im weiteren Verlauf der digitalen Produktentwicklung wird der Software-Prototyp nun immer detailreicher und digitaler, bis er schließlich die tatsächliche spätere Optik des digitalen Produkts zeigt und sich die Nutzer:innen sich bereits Screen für Screen weiterklicken können. Sie erhalten nun einen echten Eindruck der Anwendung. Und sie sehen den Nutzen der Anwendung ohne, dass die gesamte technische Infrastruktur dafür entwickelt werden muss.

Es wird nun möglich, erstes Feedback von Zielkund:innen einzuholen und die Chancen am Markt genauer einschätzen zu können. Basierend auf diesen Erkenntnissen kann die Idee entsprechend weiterentwickelt werden.

Mit einem MVP die Bedürfnisse des Marktes treffen

Anstatt das digitale Produkt nun aber im Detail auszugestalten und zu entwickeln, empfiehlt es sich, ein MVP zu entwickeln. Als MVP (Minimum Viable Product) bezeichnet man ein minimal existenzfähiges Produkt, also ein Produkt, das genau den Umfang hat, den es braucht, um Nutzen zu stiften – nicht mehr und nicht weniger. Das MVP beschränkt sich also auf die Kernfunktionalität. Alle zusätzlichen Funktionen, Gimmicks und Extras werden erst einmal nicht berücksichtigt.

Diese MVP Vorgehensweise bringt unterschiedliche Vorteile mit sich.

Vorteile bei der Entwicklung eines MVPs:

  • Der zeitliche und finanzielle Aufwand für die Entwicklung wird reduziert.
  • Es ist früher und mit weniger Budget möglich, zu testen, wie das Produkt vom Markt angenommen wird. Ist die Resonanz negativ, kann dementsprechend frühzeitig darauf reagiert werden.
  • Es ist frühzeitig möglich, Feedback aus der Zielgruppe in die Weiterentwicklung einfließen zu lassen. Das digitale Produkt kann direkt gemeinsam mit dem Markt entwickelt und auf seine Bedürfnisse angepasst werden.

Statt sofort 100% des Produkts zu entwickeln und damit 100% der Kosten zu verursachen, liegt der Fokus erst einmal nur auf der Lösung des ursprünglichen Problems. So können bereits frühzeitig Nutzer:innen die Software testen – und sie schließlich agil mit dir weiterentwickeln, indem sie dir entsprechendes Feedback und Feature-Wünsche durchgeben. So stellst du sicher, dass du die Bedürfnisse deiner Kund:innen von Anfang an beachtest. Nur, wenn diese befriedigt werden, sind sie schließlich bereit, deine Software zu bezahlen.

Nach und nach wird so aus dem MVP eine immer umfangreichere Software, die sich am Markt orientiert und die Probleme möglichst vieler Unternehmen – oder eines Unternehmens – immer präziser löst und damit einen immer größeren Wert spart. Sei es nun der in der Steigerung des Umsatzes durch den Verkauf des Produktes oder aber beim Senken der Kosten durch das Optimieren von Prozessen in deinem Unternehmen.

MVP Minimum Viable Product Entwicklung

Produktideen umsetzen: Diese Fähigkeiten brauchst du

Um ein digitales Produkt von der ersten Idee bis zur Marktreife und darüber hinaus entwickeln zu können, brauchst du idealerweise ein interdisziplinäres Team. Dieses besteht aus Experten, die die unterschiedlichsten Fähigkeiten mit sich bringen.

Produktentwicklung Team

Venture Manager:innen und Marketing Manager:innen legen die strategische Basis für das digitale Produkt und stellen die richtigen Fragen. Sie bestimmen die Ziele und Zielgruppen und gleichen diese mit der Produktidee ab.

Wichtig sind außerdem Visual Designer:innen, die mit ihrer Expertise in den Bereichen User Experience und User Interface Design, die Nutzerführung im digitalen Produkt bestimmen, hinterfragen und optimieren. Sie sorgen dafür, dass sich die Anwendung spielend leicht bedienen lässt und gleichzeitig gut aussieht und den Geschmack der Zielgruppe trifft.

Die Developer:innen bauen anschließend die technische Infrastruktur und sorgen für die Funktionalität des digitalen Produkts. Sie hauchen ihm Leben ein und ermöglichen es, dass sich der gesamte Nutzen der Lösung entfaltet.

Hinzu kommen je nach Produktumfang noch Spezialpositionen: Vom Agile Coach, der das Team mit agilen Methoden und Prinzipien begleitet, um den erbrachten Wert für die Stakeholder zu steigern, über Software-Tester:innen bis hin Copywriter:innen und Datenanalyst:innen. Jede Komponente eines digitalen Produkts lässt sich mit entsprechenden Spezialfähigkeiten weiter optimieren.

Fazit

Wer innovative digitale Produkte entwickeln möchte, ist gut damit beraten, auf ein interdisziplinäres und agiles Team zu setzen. Dieses entwickelt von einem MVP ausgehend Schritt für Schritt eine vollwertige Lösung, die vom Markt angenommen wird und Kosten senkt oder Umsatz steigert – und setzt dabei auf moderne Technologien, die deiner Innovation die größtmögliche Performance versprechen.

Unser Ansatz

Wie nie zuvor ergeben sich durch die digitale Revolution die Chancen, die Realität besser zu erleben, alte Denkmuster neu zu gestalten, innovative Lösungen zu schaffen und somit ganz neue Geschäftsmodelle zu etablieren.

FLYACTS ist der führende Experte für digitales Neugeschäft. Wir wissen aus 200+ digitalen Innovationen und der Erfahrung unserer Entrepreneure was notwendig ist, um echte Gamechanger in erfolgreiche Bahnen zu lenken. Das FLYACTS-Ökosystem liefert ein etabliertes systematisches Vorgehen, das nötige Know-how, Startup-Mindset, moderne Methoden und flexible Technologien zum Aufbau digitaler Innovationen. Unsere End-To-End Umsetzungspower aus den Bereichen Digital Business, Tech Development und Brand Building bündeln wir so, dass ein Sweet-Spot für erfolgreiche digitale Innovation entsteht.

Für moderne Unternehmen, ambitionierte Gründer und clevere Investoren stellen wir diese Power in Form von autarken Startup-Teams bereit, um neue digitale Geschäftsmodelle mit einem positiven Impact zu schaffen – etwas, worauf wir stolz sein können.

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