Wie Produktinnovationen Ihr Unternehmen beflügeln

Innovativ soll man sein, als Unternehmer. Doch warum eigentlich? Und wie können sie schnell und effizient neue Produkte und damit Produktinnovationen kreieren? Diese Fragen klären wir jetzt.

Warum Unternehmen innovativ sein müssen.

Wir leben und arbeiten auf Verdrängungsmärkten. Es gibt kaum völlig unerschlossene marktwirtschaftliche Gebiete, die nur darauf warten, erobert zu werden. Nein, Sie müssen sich Konkurrenten stellen und beweisen, dass Sie und Ihr Unternehmen eine Daseinsberechtigung haben. Besonders hart trifft Sie dabei vielleicht der Preisdruck – und damit auch die Gefährdung ihres Umsatzwachstums. Die Lösung? Für 77 % der Manager ist das Entwickeln und Vermarkten neuer Produkte der Schlüssel, um den Preisdruck zu senken – denn wenn der Kunde weniger Vergleichsangebote hat, dann wird er ihren (höheren) Preis bezahlen. Satte 93 % der Manager sehen neue Produkte daher auch nicht unbegründet als den wesentlichen Umsatztreiber. Darüberhinaus zahlen neue, innovative Produkte positiv auf das Markenimage ein und liefern dem Marketing und Vertrieb neue Verkaufsargumente. Zusätzlich können Sie dem veränderten Geschmack und Bedarf Ihrer Kunden mit einem neuen Produkt gerecht werden – und diese fester an Ihr Unternehmen binden.

Produktinnovationen sind nicht risikofrei

Neue Produkte bedeuten auch immer, dass Sie investieren müssen. In Deutschland wurden 2017 deswegen mehr als 68,6 Milliarden Euro von Unternehmen in die Forschung und Entwicklung gesteckt – allein, um neue Produkte zu kreieren. Und dabei gibt es nicht einmal eine eindeutige Korrelation zwischen “Erhöhung der Innovationsausgaben” und dem “Umsatzanteil mit Produktinnovationen”, wie das ZEW im Auftrag des Bundesministeriums 2013 herausfand. Die Gründe hierfür sind sicherlich vielfältig, wie auch, dass 9 von 10 Startups mit ihren innovativen Geschäftsideen scheitern – doch bei 17 % lag es wirklich an einem schlechten Produkt, sagt das Online-Magazin deutsche startups. Doch wie können Sie dem vorbeugen und das Risiko bei der Produktinnovation senken?

Methoden zur Risikominimierung bei der Produktentwicklung

Bevor Sie einen großen F&E-Auftrag an ein externes Institut vergeben oder die Produktionshallen für ein solches Produkt umrüsten lassen, sollten Sie das Produktkonzept prüfen. Dieser äußerst komplexe Vorgang kann relativ schnell mit der Product Field-Methode vereinfacht – aber ebenso effektiv durchgeführt werden.

Wenn diese erste Konzeptüberprüfung erfolgreich verlief, können Sie auch in der Konzeptrealisierung Schritte gehen, die das Risiko minimieren. Aufgrund unserer Spezialisierung auf digitale Produkte wenden wir bei uns deshalb die MVP-Methode an. Mit dieser können komplexe Software-Produkte in einzelne Funktionsbestandteile entlang des Userflows zerlegt und priorisiert werden. In der ersten Ausbauphase werden dabei nur die Funktionen umgesetzt, die eine wirklich hohe Priorität haben, die restlichen werden später hinzukommen – wenn das Nutzerfeedback stimmt. Sollte bereits der MVP floppen, wissen Sie, dass Sie das Produkt nicht weiter verfolgen sollten – mit vertretbaren Verlusten.

In unserer Infografik sehen Sie, wieso neue Produkte unerlässlich sind und wie Sie sie am besten kreieren. Teilen ist unter Quellen-Angabe und Linksetzung erwünscht.

Bedeutung von Produktinnovationen und neuen Produkten (Infografik)