7 Tipps für die Planung einer eigenen Business-App

Was macht eine Business-App erfolgreich? Auf was muss ich als Projektverantwortlicher in meiner Firma achten, wenn ich eine Anwendung entwickeln lasse? Denn die Entwicklung einer App stellt eine Investition dar – und diese soll sich auch lohnen. Im folgenden haben wir Tipps zusammengestellt, die aus unserer Erfahrung für eine erfolgreiche App wichtig – wenn nicht sogar ausschlaggebend waren.

 

1. Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.

Das soll bedeuten: überlegen Sie genau, für wen Sie die App entwickeln lassen und welche Wünsche und Bedürfnisse er/sie an die Anwendung stellt. Noch besser ist es sogar, wenn Sie die Personen, die zur Zielgruppe der Anwendung gehören, mit am App-Projekt arbeiten lassen. Das kann ein kleines Kreativmeeting sein, bei dem Sie die Wünsche aufnehmen aber auch die Bildung einer Beratungseinheit, die Sie während des gesamten Entwicklungsprozesses einbinden und deren Feedback Sie jeweils zum Konzept, dem Screendesign und den ersten Testläufen einholen.

Fragen Sie Ihre zukünftigen App-Nutzer

2. Formulieren Sie ein konkretes Ziel.

Was soll die App erreichen? Wann können Sie sagen, dass die App ein Erfolg ist? Das sollte von Beginn an klar sein, nicht nur, um das Projekt in allen Ebenen der Firma zu verteidigen, sondern auch um Entscheidungen zu treffen. Das Ziel wirkt sich zudem auf die Entscheidung aus, welche Kernfunktionalitäten zuerst entwickelt werden müssen. Und wenn die App released ist, beginnt sofort das Controlling. Lautete Ihre Zielstellung z.B., dass Sie die administrative Arbeitszeit Ihrer Außendienstmitarbeiter verkürzen wollen, dann müssen Sie schauen, wie viel Zeit Ihre Vertriebler z.B. bei der Vorbereitung der Kundentermine sparen können. Oder sollten mit der Anwendung mehr Abschlüsse erreicht werden?

3. Bestimmen Sie den Fokus der App.

Wenn das Ziel der Anwendung formuliert ist, können Sie nun überlegen, welche Funktionen die App zur Erfüllung dieser beinhalten muss. Planen Sie eine Anwendung, die vorwiegend auf Smartphones und Tablet läuft, so muss der knappe Platz und die Bedingung per Touch bedacht werden. Große Texte darüber einzugeben oder ein gesamtes Warenwirtschaftssystem abzubilden, könnte vielleicht nicht der beste Ansatz sein. Eine App sollte sich daher auf wenige, wichtige Funktionalitäten beschränken. Beginnen sollten Sie mit einer Liste unverzichtbarer Funktionen, gefolgt von einer “Nice-to-Have”-Liste – und versuchen Sie sich in Ihrer weiteren Planung vorerst nur auf die unverzichtbaren Funktionen zu fokussieren. Die anderen Funktionalitäten können auch zu einem späteren Zeitpunkt integriert werden.

Fokussieren Sie sich auf die Kernfunktionalitäten Ihrer App

4. Bieten Sie kein Nutzungshandbuch zur App an.

Was, warum das? Ganz einfach: Weil eine gute App kein Nutzungshandbuch braucht. Sie muss so leicht zu verstehen sein, dass der Nutzer sich mit wenigen Klicks durch die App navigieren kann und die (wenigen!) wichtigen Funktionen problemlos findet. Dann macht die Nutzung der Anwendung auch Spaß. Sollte die App ganz neu in Ihre Firma integriert werden, so ist es durchaus sinnvoll, eine erste Vorstellung der App zu halten, um alle Beteiligten auch gut abzuholen und mit der Thematik vertraut zu machen. Aber wichtig ist, dass man nicht während der Nutzung ständig überlegen muss, welcher Button nun als nächstes zu bedienen war oder man als Nutzer sogar Angst hat, dass man etwas kaputt machen könnte.

5. Nehmen Sie Entscheidungen ab.

Ein besonders komfortables Nutzererlebnis bieten Sie, wenn Ihre App Entscheidungen abnehmen kann. Das beginnt bei einer einfachen Postleitzahleingabe und dem Vorschlag, welche Stadt dazu passt. Es geht aber auch so weit, dass die App Berechnungen ausführt und intelligente Vorschläge aufgrund verschiedener Parameter gibt. Sie haben den Gipfel allen Erfolgs erzielt, wenn Sie einmal hören sollten: “Wie haben wir das nur früher ohne App gemacht?!”

6. Die App muss laufen.

Ein Schließen der Anwendung oder der Verlust der Internetverbindung darf nicht zum Absturz der App führen. Auch sollten Sie sicher gehen, dass alle Funktionen der App auch nach einem Betriebssystem-Update funktionstüchtig bleiben. Der Nutzer soll sich sicher fühlen, wenn er die App nutzt und dass er die App auch jederzeit nutzen kann.

7. Nach dem Release ist vor dem Release.

Die App ist erfolgreich im App-Store oder auf den Geräten Ihrer Mitarbeiter installiert. Nun kann man sich erstmal ausruhen. Oder doch nicht? Wir empfehlen, dass auch interne Apps nicht stehen bleiben dürfen. Bedürfnisse ändern sich und auch können wunderbar geplante Funktionen doch anders in der Praxis ankommen, als die Planung es vorher annahmen. Fragen Sie aktiv Ihre Nutzer, wie Sie die App finden und was Sie sich anders wünschen würden. Zusätzlich können Sie auch ein Tracking-Tool installieren, z.B. Google Analytics, um beliebte Seiten zu analysieren, und diesen noch mehr Raum zu geben.

 

Sie haben alle Punkte beachtet und möchten nun den nächsten Schritt gehen? Oder Sie wünschen eine Beratung, wie Sie die oben genannten Tipps in Ihr App-Konzept integrieren möchten? Dann lassen Sie sich gern von uns eine Kostenschätzung erstellen oder lernen Sie uns bei einem ausführlichen Workshop kennen. Profitieren Sie aus unseren Erfahrung mit der Zusammenarbeit namhafter Unternehmen, wie RWE, ARD Fresenius Netcare. Wir freuen uns auf Ihren Kontakt.

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